Money, money, money

A lot of concern has been caused by the announcement of some US Tibet programs to be reduced. Friends in US Congress, CTA and Tibet groups in US are now trying to change this. I understand these concerns and basically support these activities. 

However, it is time to rethink this whole matter and also adjust our longterm policies. During Samdong Rinpoche’s tenure, there was the decision to sell all CTA enterprises and privatize them. Looking back one can only shake the head how this could happen. It was a crude mixture of Neo-Liberalism and Gandhian puritanism that led to this fatal decision. Sikyong Lobsang Sangyal announced self-reliance as a corner-stone of his future work. Instead of strengthening our self-reliance it appears that Tibetans became even more dependent on foreign aid!  

It is time for some fact based and policy oriented re-assessment of this fundamental issue:
1. Analysis of the current financial situation, the flow of money of the CTA activities, including all other Tibet groups.
2. Develop some long term projections and scenarios for CTA as well as the movement. Strategize and define our core interest for the future.
3. Start a self-reliance program (by CTA as well as the Tibetan NGOs) that really deserves the label of self-reliance and make our political activities less dependent on foreign aid.

It was foreseeable that we could face these problems. In February, I wrote this on my blog: “Tibetans and the CTA have become very dependent on US aid and it is very debatable if this is a healthy development.  …. Will they be funded in the same way and will there be new conditions attached to it from the US side? We do not know. What we know from the 50ties and 60ties is that US-American funding can be more of a curse than a blessing, especially when it dries out.”
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Nun soll die Justiz entscheiden

Ich habe es mir paar Mal durch den Kopf gehen lassen, ob ich die Anzeige gegen die Verantwortlichen in Bern, über die gestern in den Medien berichtet wurde, einreichen soll oder nicht.

Es wäre mir lieber gewesen, wenn es andere – vielleicht ein „wirklicher“ Schweizerbürger“ – getan hätten oder ich nicht alleine gewesen wäre. Es war vorauszusehen, dass ich nicht als ein Bürger dieses Landes, sondern ausschliesslich in meiner Rolle als Tibeter gesehen werde. Der Rattenschwanz an diskriminierenden öffentlichen Kommentaren, der dieser Anzeige folgen würde, war folglich absehbar. 

Der Ablauf in gekürzter Fassung: Eine Hundertschaft von Menschen mit chinesischer Herkunft durfte sich auf dem Bundesplatz zu einer grossen Willkommenskundgebung für Xi Jinping formieren. Ich und Tseten wurden hingegen abgeführt, weil wir zusammen ein kleines Transparent hochhielten. Das war lange nach der unbewilligten Kundgebung der Tibeter Jugend, über die in den Medien viel berichtet wurde. Während also einer grossen und einflussreichen Gruppe die volle Meinungsfreiheit zugestanden wurde, haben die Behörden unliebsame Meinungen verhindert. (Für die Rechtsinteressierten: Es war keine Kundgebung, an der ich teilnahm. Es war eine simple Meinungsäusserung, die nicht bewilligungspflichtig ist.)

Die Behörden haben an diesem Tag, in willkürlicher Art die Grundfreiheiten in einem Ausmass eingeschränkt haben, die für die Schweiz untypisch ist. Ein Journalist sprach von “Jagdszenen”. Es ist des weiteren ein Amtsmissbrauch, weil eine behördliche Gleichbehandlung der verschiedenen Meinungen nicht gewährleistet war. Als Bürger und Bürgerinnen eines demokratischen Gemeinwesens ist es an uns, die Grundwerte, auf die es aufgebaut ist, zu beachten. Das gilt auch für die Behörden. Nun soll die Justiz entscheiden.

http://www.tagesanzeiger.ch/…/TibetAktivist-…/story/23973851

Chinas wachsender Einfluss

Das Titelthema des neuen BRENNPUNKT TIBET von der Tibetinitiative Deutschland lautet “Harte Massnahmen und Weiche Macht – Chinas wachsender Einfluss”.  U.a. ist darin auch ein Interview, das Nadine Baumann mit mir geführt hat, erschienen. Wer das ganze Heft bestellen möchte, kann dies hier tun.

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„Die Chinesen werden immer mehr Wünsche nach Kontrolle unserer Freiheiten haben, weil ihre Furcht vor der ‚Unordnung der Freiheit‘ grenzenlos ist.“

Interview mit Wangpo Tethong, Tibet-Aktivist und Autor

Wangpo Tethong, 1963 in Trogen in der Schweiz geboren, ist Tibet-Aktivist, Autor und ehemaliges Mitglied des Tibetischen Parlaments im Exil in Dharamsala. 1988 arbeitete er als Assistent für die Grünen-Politiker Petra Kelly und Gert Bastian in Deutschland. und 1989 arbeitete er mehrere Wochen freiwillig mit Petra Kelly und Gert Bastian für die erste Tibet-Anhörung in Deutschland. Wangpo Tethong war Mitglied des Tibetan Youth Congress in Europa und von 1986 bis 1990 dessen Präsident. Der Tibet-Aktivist ist vor allem für seinen unerschütterlichen Einsatz für die Freiheitsrechte der Tibeter bekannt. Anlässlich der Olympischen Spiele 2008 in Beijing reiste er nach China und stellte sich mit einem Transparent auf den Platz des Himmlischen Friedens. „Hu, Du kannst uns nicht aufhalten! 2008-FreeTibet.org“ war darauf zu lesen. Das Banner galt dem damaligen Staatspräsidenten Hu Jintao. Wangpo Tethong konnte einer Festnahme entgehen und sich in die Schweizer Botschaft flüchten. Auch zum Staatsbesuch des jetzigen Präsidenten Xi Jinping in Bern hatte er ein Transparent dabei. Dieses Mal wurde er jedoch von der Polizei abgeführt.

Du bist viele Jahre in der Tibet Bewegung aktiv. Nun warst du bei den Demonstrationen zum Besuch von Chinas Staatspräsident Xi Jinping im Januar in Bern dabei. Tibeter wurden verhaftet, und man wirft der Polizei grobes Verhalten vor. Wie hast du den Protest erlebt?

Bern glich an diesem Nachmittag einer belagerten Stadt. Den Tibet-Organisationen wurde mitgeteilt, dass Scharfschützen das Parlamentsgebäude hermetisch absichern würden. Ihnen wurde am Vormittag als Trost zugestanden, also vier Stunden vor Ankunft von Xi Jinping, eine Kundgebung abzuhalten. Nachher waren alle Proteste verboten. Auch einzelne Berner Bürger durften sich nicht mit einer Tibet-Flagge oder einem Transparent zeigen. Die Polizei hat sogar Anwohner aufgesucht, die schon seit Jahren eine Tibet-Flagge ausgehängt hatten.

Ich war nach Abschluss der offiziellen Kundgebung – an der die Abgeordnete Regula Rytz von den Grünen sprach – mit meiner Frau alleine vor dem Bundesplatz. Nur Leute mit chinesischen Pässen wurden durchgelassen. Schon ein kleines Transparent hat schließlich ausgereicht, dass ich mit einem Freund zusammen verhaftet wurde. Junge Mädchen, die zaghaft ein paar Tibet-Slogans riefen, wurden von schwer bewaffneten Polizisten regelrecht gejagt. Zum Glück hat ein Schweizer Journalist diese beschämenden Szenen gefilmt. Weil ein solch rigider Polizeieinsatz gemäß Schweizer Recht und der Europäischen Menschenrechtskonvention nicht erlaubt ist, hat die politische Führung in Bern behauptet, dass die Verhafteten sich einer Personenkontrolle widersetzt hätten, was ja nicht stimmte. Gott sei Dank kann die Wahrheit mit Bildern belegt werden.

Was war anders im Unterschied zu früheren Demonstrationen? 

Der größte Unterschied ist die Veränderung in der Haltung der Offiziellen der Schweiz. Es wurden Vorkehrungen getroffen, die beispiellos sind. Die Unterwürfigkeit ging diesmal so weit, dass man am Tag nach den tibetischen Protesten die Zeitungen, die Bilder von tibetischen Flaggen veröffentlicht hatten, aus den Räumlichkeiten des Medienanlasses mit Xi Jinping entfernte, damit die chinesische Delegation sich ja nicht über diese „ungeheuerlichen“ Bilder aufregte. Das ist der Tiefpunkt einer Entwicklung, die wir seit Jahren in der Schweiz mit Sorge beobachten. Was mich betrübt, ist die schwächelnde Mobilisierungsfähigkeit der Tibet-Organisationen. Es fehlt an Leadership in der Schweiz – und aus meiner Sicht übrigens auch in Deutschland. Man begnügt sich mit zu wenig. Den Tibet-Organisationen fehlt auch das Knowhow. Das führt dazu, dass die Beteiligung der Nicht-Tibeter und Nicht-Tibeterinnen von Jahr zu Jahr abnimmt und wir kaum wirkungsvolle Koalitionen bilden können. Es ist Zeit, dass alle von Dharamsala bis Berlin und Bern aufwachen und sich diesem Trend widersetzen.

Stimmen werden laut, die sagen, Proteste seien nutzlos, sofern Xi Jinping sie nicht selber sieht. Wie siehst du das?

Es entspräche unseren demokratischen Umgangsformen und wäre natürlich wichtig, wenn er etwas von den Protesten mitbekäme. Dass aber bereits die Möglichkeit solcher Proteste Wirkung erzielen kann, ist diesmal sehr deutlich geworden. Xi Jinping ist ein Diktator. Das Regime, das er vertritt, ist autoritär und unfrei. Dank der tibetischen Proteste wird immer wieder an diesen Makel erinnert. Die Verunsicherung auf chinesischer Seite ist so groß, dass Xi sich unter größten Sicherheitsvorkehrungen ins Parlament reinschleichen musste. Hätte es die Proteste 1999 beim Besuch von Jiang Zemin und der anderen chinesischen Führer in der Vergangenheit nicht gegeben, würde das anders aussehen. Xi wäre mit stolzer Brust vorgefahren. Dass dem nicht so war, ist gut und muss so bleiben.

Tibeter werden in der Schweiz seit Kurzem als Chinesen im Pass geführt, das ist neu. Immer häufiger werden Asylanträge von Tibetern abgelehnt. Es vergeht kaum ein Monat ohne einen Besuch einer chinesischen Delegation. 2014 wurde ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China abgeschlossen. Glaubst du an einen Zusammenhang?

Verlässliche Quellen haben uns gesagt, dass die Änderung im Passbereich auf Druck der Chinesen geschehen ist und mitnichten nur eine administrative Maßnahme war. Ich vermute, dass die Schweizer Zustimmung zu diesen Forderungen mit dem Freihandelsvertrag zusammenhängt. Die Schweizer Regierung macht einen Fehler, sollte es so sein, dass sie die Tibeter als Spielmasse für ihre wirtschaftlichen Interessen einsetzt. Die Chinesen werden nämlich immer mehr Wünsche nach Kontrolle unserer Freiheiten haben, weil ihre Furcht vor der „Unordnung der Freiheit“ grenzenlos ist.

Xi Jinping ist ein Diktator. Das Regime, das er vertritt, ist autoritär und unfrei. Dank der tibetischen Proteste wird immer wieder an diesen Makel erinnert.

Gibt es womöglich eine grundlegende Korrektur im Umgang mit den Tibetern, ausgerechnet in dem Land, das sie nach 1959 als einziges außerhalb Asiens willkommen geheißen hat?

Es ist ein Pendel, das langsam hin- und herschwingt. Es gab Ende der 90er Jahre etwas mehr Mut und Verständnis für unsere Anliegen, heute herrscht wieder die Rhetorik von „Schweizer Interessen haben Vorrang“. Damit sind allerdings fast ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen von einigen wenigen Branchen und Firmen gemeint, denn der Freihandel entwickelt sich für den Rest der Schweizer Industrie ganz schlecht Daran werden auch die jetzt erfolgten Nachbesserungen nichts ändern.

Und wenn ja, wie verhalten sich die Schweizer Bürger dazu? Wie erlebst du insgesamt die Unterstützung von Tibet-Aktivisten. Hat sie nachgelassen, oder ist sie anhaltend stark?

Die grundsätzliche Sympathie gegenüber den Tibetern und die Solidarität mit den Unterdrückten dieser Welt sind immer noch vorhanden. Es gab im Vorfeld des Besuchs die Kampagne „Talk-To-China“, die ausschließlich von prominenten Schweizer Bürgerinnen und Bürgern aus allen politischen Lagern getragen wurde und dies zum Ausdruck gebracht hat. Die Unterstützung von Tibet-Aktivisten ist nie das Ziel gewesen. Es geht ja um das Anliegen, das sie vertreten. Dennoch kann man sagen, dass mehrheitlich die Ansicht vertreten wird, dass die Tibet-Aktivisten die Freiheit hätten haben sollen, ihre Meinung zu äußern. Gut fand ich, dass unter den 10 bis 15 Aktivisten am Nachmittag mindestens zwei gebürtige Schweizerinnen waren. Eines ist klar: Wir müssen in diesem Bereich besser werden.

Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland, in Dänemark oder Tschechien wirft man der Polizei vor, das Demonstrationsrecht bei Staatsbesuchen aus China einzuschränken. Müssen wir uns um unsere eigenen Rechte Sorgen machen?

Wir müssen uns erst dann Sorgen machen, wenn wir nicht mehr bereit sind, für unsere Rechte einzustehen. Das heißt: Es ist an uns, den Behörden zu erklären, dass sie sich juristische Probleme vor Gericht einhandeln, wenn sie das Gebot der Verhältnismäßigkeit derart verletzen, wie sie es jetzt in der Schweiz getan haben. Am besten sollte man es ihnen im Vorfeld von chinesischen Besuchen klar sagen. Die Schweizer Tibet-Organisationen sollten dem dänischen Beispiel folgen und vor Gericht gehen.

„Wir müssen uns erst dann Sorgen machen, wenn wir nicht mehr bereit sind, für unsere Rechte einzustehen.“

Der Einfluss Chinas wächst auch in anderen Bereichen, z.B. in den Medien – inzwischen beugt sich sogar schon Hollywood. Wird Chinas Einfluss irgendwann grenzenlos sein?

Das hoffe ich nicht. Die Schweiz, die anderen Länder in Europa und auch die EU müssen zu einer besseren Einschätzung Chinas und ihrer eigenen Stellung in der Welt gelangen. Trump – er hat katastrophale Pläne, was Umwelt, Handel, Minderheiten, Klimawandel und alles andere Wichtige betrifft – könnte aber in Bezug auf China durchaus etwas richtig erkannt haben: China ist kein guter Partner für die USA und die demokratischen Länder des Westens. Es ist eine Supermacht, die eine alternative Rechts-, Welt- und Handelsordnung durchsetzen will. Wenn man das erkennt und sich nicht in die Globalisierungsfalle begibt, wird der Einfluss begrenzt werden können.

Was können wir gegen den wachsenden Einfluss Chinas in Europa tun?  

Das weiß ich leider nicht. Eins gibt es allerdings: Deutschland und die übrigen EU-Staaten sollten sich kritisch mit dem Freihandelsabkommen Schweiz- China beschäftigen. China sieht diesen Vertrag mit der Schweiz als eine Vorlage für die EU. Ziel mag sogar sein, im Falle, dass die EU schwächelt, mit einzelnen Ländern solche Handelsverträge zu schließen. Meiner Überzeugung nach wurde der Vertrag zwischen China und der Schweiz von einigen wenigen Branchen aus Eigennutz gepusht. Die in Aussicht gestellte gleichberechtigte Marktöffnung in China und der Nutzen für alle lassen auf sich warten, und während dessen kaufen chinesische Investoren fleißig schweizerische Firmen.

Vielen Dank für das Gespräch, Wangpo, und viel Erfolg für deinen weiteren Einsatz.

//INTERVIEW: Nadine Baumann

Trump and Tibetans

A lot of things have been written on Trump and China so far and there is surely more to come.[1] Some experts who have been working on China for decades seem to be worried and some others clueless about the Trump administration’s future course.[2] Tibetans and their supporters while dwelling on the subject of future US-China developments and what it means for Tibet face similar problems. It may be wise to maintain a sense of realism and not to be carried away by hopes of Trump producing marvellous solutions for Tibet or to be unreasonably derogatory about this new US administration.

Having said this, there is no question that we should be extremely vigilant and be prepared for every development and seize the one opportunity that may change the course of events.

There are some more specific questions that need immediate reaction and should be carefully looked into. I tried to identify some of these pressing issues. The first issue is a meeting of Trump with H.H. the Dalai Lama.

Dalai Lama wishes to meet Donald Trump

We do not know what H.H. the Dalai Lama thinks exactly about this. While in Mongolia in November 2016, he expressed his wish to meet President Trump without being specific about the time frame. On the other hand, we have seen some comments by the Central Tibetan Administration (CTA) suggesting that an early meeting is appreciated. Moreover, CTA has welcomed Rex Tillerson’s response to a list of questions posed by members of the Senate Foreign Relations Committee. Tillerson basically reiterates the US policy held by successive US administrations before.

Should the Dalai Lama meet Trump at this early stage or wait till it’s safer to tell what the Trump administration is heading for? Trump himself has announced some major shifts in US-China relations without giving a real clue on how this would effect Tibet.

It makes a lot of sense to meet Trump as early as possible, I assume, provided there is a clear understanding what we want from the Trump administration and what they are expecting from the Tibetans, and from the Dalai Lama.

As for now, there are still no indications for a dialogue between the Dalai Lama and Beijing and therefore our goals should focus on other areas where progress is achievable at the moment: Strengthening our internal setup in exile and Tibet, revive our supporter base in Asia and in the West, and to find new allies for the Tibetan cause inside and outside China, without alienating our old friends. It would be wrong to meet Trump without checking these strategically important questions. The most difficult issue on the table, however, will be Trump’s challenge to Beijing’s “One-China” policy.

Trump’s challenging „One China” policy
Sikyong Lobsang Sangay, head of the CTA, has openly embraced the new elements that Trump brought in the US-China power equation. He said, referring to Trump’s criticism for the “One China” policy: “That was a very bold commentary coming from president-elect Donald Trump. We do think that boldness with substance is the right approach with the Chinese government.”[3]

This seems to be a new tone from Dharamsala, primarily fed by instinct and hopefully by the same amount of analysis. Though the CTA and the Dalai Lama have never openly endorsed Beijing’s stand on Taiwan, there are many instances that could be interpreted as an accommodation to China’s “One China” policy.[4]

Trump’s intentional disregard for China’s sensitivity on this core issue may very quickly overturn the principles laid down in the Taiwan Relations Act. This could have far reaching implications and could be the seed of a war. It is thinkable that the US’s new position on Beijing’s One China Policy will also lead to some heated internal Tibetan discussions and to a situation where the Sikyong and the Dalai Lama may have notable differences, i.e. to establish more direct and formal relations between Dharamsala to Taipei. It would therefore be better to discuss these issues thoroughly before meeting Trump and making public statements.

Dependency on US aid and political trade-offs
Tibetans and the CTA have become very dependent on US aid and it is very debatable if this is a healthy development. There is at the moment no indication that the Trump administration will link this aid to political trade-offs. But it is imaginable that many of these traditional US-American activities abroad will be reviewed because they are not in line with Trump’s slogan of “America’s First” and “Good Deal Making”. What will happen to the many programs that were enacted to carry America’s vision of a democratic and liberal society to the people of the world? What about the many foreign language services? Will they be funded in the same way and will there be new conditions attached to it from the US side? We do not know. What we know from the 50ties and 60ties is that US-American funding can be more of a curse than a blessing, especially when it dries out.

The majority of Tibetans who play an active part in the movement definitely are in conflict with Trump’s view of the world and his moral standards. Waterboarding, pussy grabbing and locking up political opponents are not the methods we want to see in the governance of the world. However, individual Tibetans may see this differently. There might be some who feel that Trump’s unconventional and controversial attitudes for established political norms are attractive. But, this is their individual opinion and it would be wrong to think of them as the majority. There is a much larger group, I guess, that disagrees with Trump on many issues but hopes for a change in Washington’s China policy that immensely benefited China’s economy since Bill Clinton’s disconnection of human rights from trade but did not lead to any improvements in Tibet and for human rights in China.

It is now the difficult task of the Dalai Lama to meet the new president and establish a good relationship for the benefit of all Tibetans. We shouldn’t be surprised to see images of Trump and the Dalai Lama enjoying themselves though it might be difficult to digest. This is how things go in the world of politics.


Dangerous Times

Experts fear a rapid deterioration of U.S. – China relations.[5] They are alarmed that the Trump administration could drift away on a dangerous collision course. Their judgment, however, is that the US won’t be able to simultaneously handle a multitude of conflicts (Taiwan, trade, North Korea, South China Sea) with China.

On the other hand, according to the majority of analysts, China’s military though it is catching up can’t match the US military force and won’t be able to support China’s political ambitions in the South China Sea.[6] There are many people who believe that a trade war may also end with more irreparable political and economic setbacks for China than for the US. Though it is difficult to appraise these predictions it is quite clear that the US will most probably recover better from a catastrophic Trump presidency than the CCP of a major failure by their leaders. If Trump fails it is one man who will be replaced in the next elections but if Xi fails the whole system is at stake.

Therefore, there are some good reasons to believe that a serious confrontation between China and the US will lead to lasting damage in China. Any sort of severe showdown, be it a military or a trade war will pose a threat to the survival of China’s Communist Party (CCP) and China as we know it today. The knowing of this risk makes Beijing vulnerable and presents to Tibetans an opportunity.

The scenarios that grow out of such an opportunity are unpredictable and range from a China wanting to ally with Tibetans to counterbalance  Beijing-critical groups in Taiwan to a China in disarray led by a new political elite in a less nationalistic and centralistic fashion. We also should be aware of a Trump administration that could use Tibetans and other dissenting groups in China as a bargaining chip and then leave the arena after four years without having achieved anything but chaos.

While being aware about all the intricacies of international politics, of US-China relations and geopolitical factors it is important to understand that in the long run the most enduring support for us Tibetans will be the one based on values such as freedom, human rights, democracy and the people’s right for national self-determination. It looks like Trump’s new world is divided into winners and losers, supporters and enemies, and that there won’t be much understanding for small groups such as we Tibetans and our aspirations. The turmoil leading to this new world may offer us some opportunities but it will be also a very dangerous path to walk. Therefore, let us pray that our leaders guide us with wit, courage and wisdom through these troubled waters.

Wangpo Tethong

Zurich, 9 February 2017

Note by author: On February 9, 2017 President Trump had a phone call with President Xi of China. A White House statement released on late Thursday, 9 February 2017 said: “The two leaders discussed numerous topics and President Trump agreed, at the request of President Xi, to honor our one-China policy.” It seems that Trump backed down from his relativisation of the one-China policy. Analysis and more information of further developments is needed before getting to a solid conclusion.


[1]   I would like to thank Migmar Dhakyel, Tsedon Khangsar, Dechen Pemba, Tsewang Norbu, Tenam and Tenzin Sewo for their comments and edits on the first draft that was inspired by Kyinzom Dhongdue’s facebook post. I hope to initiate a debate that should be led by people who have more wisdom and knowledge than me.

[2]  Prominent group of US China experts presented a report on U.S.-China Policy on February 7, 2017. On Tibet, there were no new recommendations. See here for the full report: http://asiasociety.org/

[3]     See Interview Lobsang Sangay with Elizabeth Roche – Live Mint, 19 December 2016 www.livemint.com

[4]      See for more Tibet, Taiwan and China – A Complex Nexus by Tshering Chonzom Bhutia in The Diplomat. www.thediplomat.com

[5]   Trump’s China policy represents a very different approach compared to any other president. See here:  www.theguardian.com

[6]      In a report by the Rand Coporation: „Over the past two decades, China’s People’s Liberation Army has transformed itself from a large but antiquated force into a capable, modern military. Although China continues to lag the United States in terms of aggregate military hardware and operational skills, it has improved its relative capabilities in many critical areas.” See her for the full report: http://www.rand.org/

The Value of Protest

Over the last few days, Swiss television has shown the footage of the historic 1999 protest by Tibetans against Jiang Zemin over and over again. It feels good to see that something like that had a lasting effect. When Jiang Zemin came to Switzerland in 1999, I was on Parliament Square in Bern and this time, 18 years after, I was again there for Xi Jinping.

The media response to the protest is overwhelming. Journalist, social media reporters and foreign correspondents were on site and fed live on the arrests. Prominent Swiss bloggers and analysts immediately put this in a political context and expressed a very widespread view that the arrest of the 32 peaceful protesters was not correct. A majority of the comments are critical that this should have been handled less heavy handed by the authorities. This discussion will go on for some while, surely in the Parliaments (local and national) and maybe in the Swiss courts.

Though a lot has been written in the past hours and days, there are two aspects that must be looked into a bit more closely.

1. The impact of such protests on western countries: Though the protest of 1999 is considered to have been a blow to Swiss-Chinese relations, it did not result in any negative consequences. On the contrary, Switzerland was the first country from the European continent to sign a free trade agreement with China.

2. The effect of such protests on Chinese leaders: President Xi had to shun the public and sneak into the Parliament building like a thief. Had we not protested back in 1999 and afterwards, this may have not happened. Xi might have been received like a real statesman.

There are some cynical voices saying that protests are useless. This is definitely not true. It was revealing to see what kind of precautions were taken to hide Xi Jinping from the Swiss public. The reception that the Chinese carefully arranged with the Swiss authorities included the same poor tactic of lining up Chinese citizens to stand with Communist style banners.

However, re-arranging reality has its limits. The whole scene was so bereft of spontaneity and a display of political paranoia measured in the numbers of polices forces uselessly standing in the middle of nowhere. The visit was a demeaning day of disgrace for supposedly one of the most powerful men on this planet.

This will continue as long as China’s Communist leaders fail to transform their system into a democratic society and finally rule on the basis of principles that are universally accepted. Our duty and most effective strategy as Tibetans is to recall these principles and continue our protests for the freedom of our people.

Wangpo Tethong

16 January 2017

Handover Letter to Ven. Thubten Wangchen and Mr. Jampa Samdho

Handing File Folder, teamwork concept

To:
Thubten Wangchen
Jampa Samdho

Copy to:
Tibet Offices: Geneva, Bruselles, France and London
Former Chitues in Europe
Presidents of the Tibetan Communties in Europe
Tibetan Youth Association Europe
Student For Free Tibet, France
Tibetan Women’s Association
Tibetan Refugee Groups in Switzerland and Belgium
Swiss Tibetan Friendship Association
International Tibet Network

Dear Chitue Thubten Wangchen la
Dear Chitue Jampa la

I am writing this email with the hope of you taking a closer look into these tasks that I have been working on during my Chitue office tenure and would like to hand them over to you.

It is important to note that these issues have reached a level of preparation in the past weeks and months that makes it convenient for you to conclude these projects with some reasonable prospect of success.
The issues are:
1. Sans Papiers in Belgium (Tibetans without a residential permit in Belgium)
2. Sans Papiers in Switzerland (Tibetans in Switzerland who had been rejected asylum and are forced to leave the country)
3. Swiss MPs activities & journey to Dharamsala
4. Europe Stands With Tibet

1. Situation of Tibetans without a residential permit in Belgium
After long and extensive discussions there is finally an agreed legal strategy. We found lawyers in Belgium who will take a model case to the appeal court. My initial idea of preparing a report proved to be a valid strategy. Mme. Micholt (lawyer, Bruges) and Mme. Depovere (lawyer, Brussels) are convinced that the report prepared by Tibetan Justice Center (TJC) will play an important role. Mrs. Migmar Khangsar (contact person for „nagpo“ tsogpa“) and Iona Lidell (TJC) are very much involved in the matter and I would like to ask you to stay in contact with them and support them with all your means.

It was my observation that the Tibet Bureau in Belgium has a bit difficult situation at the moment to support our efforts because of the ongoing changes in the office and the forthcoming visit of H.H. the Dalai Lama to Belgium. Anyway, before taking any further and other steps please consult Migmar la and try to get a full picture of the situation. It would be also helpful to read the soon-to-be-published report by TJC.  Anyway, let us hope for a positive outcome!

2. Situation of Tibetans  in Switzerland
In cooperation with “Shenpen” (a group of Swiss andTibetans – largely from the Tibetan Youth Association Europe –  working on asylum issues) we have prepared two cases of sans papiers. We have done some legal work and research and also provided the asylum seekers with some legal advise what to do in their very difficult situation. I would like to advise you to talk directly to Palmo Brunner and Tenchoe Gyalpo (both Shenpen) and Lobsang Damchoe (Nagpo Tsogo) to get a fuller picture of the whole issue.

Shenpen and I tried to have a follow-up meeting on other important issues with the Tibet Office in Geneva and the Tibetan communtiy in Switzerland. Due to their heavy work load  it was not possible to find a date to discuss the next steps regarding the Tibetan refugee situation in Switzerland. Fortunately, there is a detailed minute and report that I shared with all responsible persons about our meetings with the Swiss Immigration Office and is a good base for the future work.
The issues are:
– Change of origine in the residential papers: Instead of Tibet/Stateless China
– Chinese Embassy pressuring and influencing Tibetan Community
– Stop practice of sending Tibetans to Chinese embassy by Swiss authorities. Follow up on the model case of Samden Duna from Canton Obwalden.

I hope CTA and the new Kashag will play an active role and putting more resources for the resolution of these issues.
My impression is that the Chitues can play an important role in pushing these difficult issues that otherwise gets neglected.

3. Swiss MPs’ actitvities & journey to Dharamsala
I initiated the plan of taking a group of Swiss MPs to Dharamsala and it is now in a planning process. However, it is important to follow up on this and it would be great if you could get in contact with the Tibet Office and the Swiss Tibetan Friendship Association.  There are some political issues (human rights dialogue, free trade agreement, etc.) that should be also followed up. And although there is GSTF to take the lead a strong partnership from Tibetan side is required. Please get in contact with Mr. Thomas Büchli (president GSTF).

4. Europe Stands with Tibet
The Tibetan communities in Europe launched Europe Stands with Tibet two years ago this project under the leadership of the European Chitues. It was and basically is still supported by the Tibetans in Europe and by the officials of the CTA and it is now in yours and their responsibility to determine how to conclude this campaign according to our initial objectives and plans.  The result is very good so far though improvable. I would like to thank Kushok for his hard work and my thank also goes to our Tibetan communities who trusted us with this task. Kushok Wangchen la, I as well as other groups, CTA officials and individuals (such as Tsering Dhondup la,  Zöchbauer Tseten la in Austria, Ngodup Dorjee la, Tseten Samdup la and Kelsang Gyaltsen-la in Brussels) have collected about 300 signatures. It would be nice and important to conclude this campaign with some media related activitiy and inform and thank Claudia Roth, Karel Schwarzenberg and Robert Badinter about the outcome. I wish you all the best for the future of this project. Please check the website for more information: http://europe-stands-with-tibet.org. I will send you in a separate email the access details to the website.

Finally, it was for me one the most encouraging experiences that there are huge opportunities and a lot of goodwill in our communities. Moreover, ways can always be found for some valuable results. However, leadership is indispensible and as elected representative it is the role of the Chitue to contribute one’s own knowledge and experience to advance our common causes!

I wish you all the best and lots of success!!

Best regards
Wangpo Tethong

Thank you Europe!

Dear Tibetan Voters in Europe,

The final results of the Tibetan elections will be announced on 27 April, 2016.

The tentative results of the elections in Europe indicate that I will fail to come in second for a seat in the Tibetan exile parliament by a margin of approximately 80 votes.

It is, however, a great satisfaction that I did very well in Switzerland, my home constituency. Here, in the largest Tibetan community, I secured the second place. This positive result shows that those who knew me best had confidence and support for my candidacy.

This week, a group of friends of mine lodged a complaint regarding an incident during an election event in Volkshaus/Zürich on 21 February, 2016. Based on my past experience with the local election commission, I do not feel too confident that this issue will be carefully examined as required by law.  

Even if this complaint were to be successful, I would not be prepared to take advantage of any change caused by an election commission’s decision. I have decided to use the coming months for a break and then continue with my Tibet-relatedactivities next year. However, I fully support the complaint because there is a lack of openly discussing short-comings and the importance of maintaining neutrality by Tibetan office holders.

I would like to express to my many friends and supporters my gratitude for the fantastic support during the campaign. There were so many good moments I still remember: the launch of the campaign, the election events all over Europe, the supporter videos, funny Facebook postings and the debates.    

My campaign called for:

1. Review of our political work for Tibet.

2. The build up of a solid structure for the Tibetan exile community in Europe.

These issues travelled far beyond Europe and strongly resonated in the Tibetan community as well as in the debates of the Tibetan exile parliament in Dharamsala.

It is a success that over 2000 Tibetans – including my colleague Thubten Wangchen – have shown support for these very challenging issues. Therefore, these elections can be seen as an obligation for the coming CTA leadership to work towards a solution of these fundamentally important questions.

My heartfelt thanks to my wife and family for being part of this challenging undertaking and to the many supporters in Europe.

Tashi Delek!

Wangpo